Palettenschieber

Ausgangspunkt ist die richtig eingestellte Hemmung nach der Werkstattregel: Auffallruhe ⅛, Ruhetiefe ¼ der Hebefläche. Jeder Regler verschiebt eine Palette oder einen Begrenzungsstift gegenüber dieser Einstellung. Die Bilder zeigen beide Halbschwingungen vor dem Fall, beim Auffallen oder an der Begrenzung; gestrichelt die richtige Einstellung.

Augenblick

Zahn fällt auf die Eingangspalette

Gabel · Stift Eingangsseite

Zahn fällt auf die Ausgangspalette

Gabel · Stift Ausgangsseite
MesswertEingangAusgang

Ankergrad, wenn nicht anders angegeben; HF = Anteil der Hebefläche (Länge auf der Ruhefläche ÷ Länge der Hebefläche von Ecke zu Ecke). Klein darunter: Wert der richtigen Einstellung (Soll).

Erst vorhersagen, dann schieben, dann erklären

1. Nur die Ausgangspalette wird 0,01 mm herausgezogen. Was ändert sich – auch auf der Eingangsseite?

2. Die Begrenzung der Eingangsseite wird 0,25° weiter gestellt. Was bleibt gleich?

3. Beide Paletten werden gleich weit hineingeschoben. Ab wann fällt der Zahn auf die Hebefläche?

4. Am Eingang ist der verlorene Weg zu groß und die Auffallruhe knapp. Welche Palette wird gezogen?

5. Die Lernaufgabe: Welche Palette, in welche Richtung, wie viel?

Erst selbst überlegen, dann mit dem Knopf die gerechneten Zustände umschalten: Befund, Weg 1 über die Paletten, Gegenprobe am Stift und Weg 2 bis zur Werkstattregel.

Werte aus einer Simulation mit den Formen des Modells; Paletten in Schritten von 0,005 mm, Begrenzung in Schritten von 0,25° gerechnet (Ankerwinkel auf etwa 0,02° genau). Ampel: Werkstattregel grün bis 20 % Abweichung, gelb bis 40 %, darüber rot; verlorener Weg gelb unter 0,5°; Restruhe bei anliegendem Messer rot ab 0° – Anzeigegrenzen dieser Seite, keine Norm.