Wirkungsgrad-Rechner
Was kostet eine Einstellung an Wirkungsgrad, und wie viel Amplitude ist das? Ausgangspunkt ist unser eingestelltes Modell (Soll, Werkstattregel ⅛/¼). Gerechnet nach dem Verlustmodell von Wirthle und Röseler, quasistatisch, also ohne Stöße, Trägheit und Öl.
So liest man den Rechner: Belastbar sind die Unterschiede zwischen den Einstellungen. Die absoluten Grad der Amplitude ruhen auf Annahmen (Moment am Ankerrad, Gütefaktor, Trägheitsmoment der Unruh), die unten offen stehen.
Wohin die Arbeit des Ankerrads geht
Anteile an der Arbeit des Ankerrads je Halbschwingung (halbe Teilung, 12° Radwinkel). „Eingang“ ist die Halbschwingung, in der die Eingangspalette auslöst und hebt; ihr Fall endet auf der Ausgangspalette. Gleitreibung der Hebung = (1 − ηH)·(1 − VFall − VSpiele), so verknüpft Röselers Gleichung 3-25 die Posten.
Zahlen als Tabelle
Kennlinien über dem Ankerweg
Alle gerechneten Varianten
Jede Zeile ist ein eigener Lauf des Simulators mit den Originalformen. Paletten und Stifte verändern immer mehrere Größen zugleich. Zeile antippen, um sie zu laden.
Einstellung
Annahmen und Rechenweg
Rechnung: 2D-Simulator mit den Originalformen unseres Modells, eine volle Schwingung je Variante, quasistatisch. Verlustmodell nach Wirthle, weitergeführt von Röseler (Dissertation TU Dresden 2015, Gl. 3-25 bis 3-32); Annahmen nach Eisenegger, „Uhrenkonstruktion“, Aufgabe 29; Zapfenspiel nach Berner. Zwischenwerte des Reibwerts sind mit demselben Verfahren gerechnet, nicht geschätzt.